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Eierstockkrebs
Eierstockkrebs nennt man auch Ovarialkarzinom. Für Eierstockkrebs gibt es heute viele Behandlungsmöglichkeiten.1,3 Erfahren Sie mehr zu Symptomen, Diagnose, Therapie sowie Selbsthilfe-Angeboten.
Haben Sie Fragen zu Eierstockkrebs?
Unser spezialisiertes Patientenserviceteam steht Ihnen gerne zur Seite. Ob es um Informationen zur Erkrankung, dem Umgang mit ihr im Alltag oder die Behandlung geht – wir hören zu und unterstützen Sie. Gerne können Sie uns Montag bis Freitag zwischen 8:00 und 18:00 Uhr unter folgenden Kontaktmöglichkeiten erreichen:
📞 Rufen Sie uns an unter 0800 7070090 oder
✉️schreiben Sie uns eine E-Mail an eierstockkrebs@halt-bei-krebs.de
Haben Sie selbst die Diagnose Eierstockkrebs erhalten oder ist eine nahestehende Person betroffen?
Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit uns und helfen Sie mit, über diese oft spät erkannte, aber schwerwiegende Erkrankung aufzuklären. Ihre persönliche Geschichte kann anderen Frauen Mut machen, auf Symptome zu achten und sich frühzeitig zu informieren. So können Sie aktiv dazu beitragen, das Bewusstsein für die Bedeutung von Früherkennung und Aufklärung zu stärken.
Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich gerne bei Sophie Klünemann:
E-Mail: s.kluenemann[at]borchert-schrader-pr.de
Telefon: +49 221 925738 40
NP-DE-ON-WCNT-250024; 06/25
Video-Interview
„Es hat keinen Sinn, den Kopf in den Sand zu stecken“
Leben mit Eierstockkrebs: Wie Jutta mit der Diagnose umgeht
Vor dreieinhalb Jahren erhielt Jutta die Diagnose Eierstockkrebs. Erste Anzeichen hatten sich zwar schon früher gezeigt, waren für Jutta aber schwierig zu deuten gewesen. Bei einem Ovarialkarzinom sind die Symptome im Frühstadium meist so allgemein, dass sie nicht direkt mit einer schweren Erkrankung in Verbindung gebracht werden.
Auch bei Jutta zeigte sich ein ähnliches Bild: Während einer sechswöchigen Reise nach Kuala Lumpur bemerkte sie neben wachsender Erschöpfung weitere unspezifische Beschwerden. Ihr Bauch war aufgebläht, und sie spürte, dass ihr das feuchtwarme Klima der malaysischen Metropole zusetzte. „Mir ging es da nicht so besonders gut“, erinnert sie sich. Als sie wieder zu Hause war, suchte Jutta mehrfach ihren Arzt auf, doch ihre Blutwerte waren zunächst unauffällig. Erst als bei einem Ultraschall im April 2022 viel Bauchwasser festgestellt wurde, erfolgte eine Überweisung ins Krankenhaus. Dort wurde eine Bauchpunktion mit anschließender Biopsie durchgeführt, die schließlich zur Diagnose Eierstockkrebs führte. Von den ersten Symptomen bis zur Diagnose verging somit etwa ein halbes Jahr.
Für eine Behandlung gab es verschiedene Optionen. Jutta beschloss, sich einer Chemotherapie zu unterziehen. Im April 2022 wurden jedoch zunächst mehrere Operationen durchgeführt. Nach insgesamt fünf Wochen im Krankenhaus hatte Jutta vier Wochen Zeit, um sich zu erholen und auf die Chemotherapie vorzubereiten. Diese dauerte ein knappes halbes Jahr. „Es war heftig, aber auszuhalten“, erzählt Jutta.
Glücklicherweise erhielt Jutta während dieser Zeit viel Unterstützung von Freund*innen, ihrer Familie und ihrem Ehemann, der immer für sie da war und sie zu den Arztterminen begleitete. Zudem tauschte Jutta sich während der Chemotherapie intensiv mit den anderen Patientinnen auf ihrem Zimmer über ihre Erfahrungen aus. So stieß sie auf die Stiftung Eierstockkrebs, die immer wieder Veranstaltungen organisiert, bei denen man sich austauschen und Vorträge rund um das Thema Eierstockkrebs anhören kann.
Nach der Chemotherapie und der Stoma-Rückverlegung begann Jutta mit einer Erhaltungstherapie. Ziel einer Erhaltungstherapie ist es, eine Rückkehr der Erkrankung zu verhindern oder zumindest zu verzögern. Dafür müssen Betroffene meist Medikamente über einen längeren Zeitraum einnehmen.
Auch heute noch muss Jutta ihren Alltag entsprechend ihrer Belastungsfähigkeit umstrukturieren. Manche körperlichen Tätigkeiten kann sie nur eingeschränkt durchführen, aber sie findet meist einen Weg: So unternimmt sie weiterhin große Fahrradtouren, inzwischen aber mit dem E-Bike. „Es hat keinen Sinn, den Kopf in den Sand zu stecken und zu sagen ‚Ich kann gar nichts mehr‘. Man muss sich einfach anpassen“, gibt sie zu bedenken.
NP-DE-ON-WCNT-250053; 12/25
Krankheitsbild
Was ist Eierstockkrebs?
Der medizinische Fachbegriff für Eierstockkrebs ist Ovarialkarzinom.
In Deutschland erkranken jährlich ca. 7.180 Frauen an einem Ovarialkarzinom.2 Das durchschnittliche Alter bei der Diagnose ist 68.
Spürbare Symptome oder Beschwerden treten bei Eierstockkrebs meist erst in späteren Stadien auf. Daher wird er oft erst später erkannt.1, 3
Mehr zu Anzeichen, Symptomen und Risikofaktoren lesen Sie hier.
Untersuchungen
Welche Untersuchungen sind notwendig? Wie läuft die Diagnostik ab?
Beim Eierstockkrebs gibt es verschiedene Unterarten. Sie unterscheiden sich durch Gewebetyp, Zellarten und besondere Tumormerkmale. Daher kommen vor Beginn Ihrer Behandlung eine Reihe an Untersuchungen auf Sie zu – damit Ihr ärztliches Team Ihnen eine auf Ihren individuellen Fall passende Therapie empfehlen kann.1-4 Unsere gesammelten Links führen Sie zu Erläuterungen der Eierstockkrebs-Arten, der notwendigen Diagnostik-Schritte und der verschiedenen Fachbegriffe zum Thema.
Hier erfahren Sie weitere Einzelheiten zu Diagnose und Untersuchung.
Behandlung
Eine Vielzahl an Therapieoptionen – auch in fortgeschrittenen Stadien
Die Behandlung basiert beim Eierstockkrebs auf drei wichtigen Säulen: Operation, Chemotherapie und Erhaltungstherapie. Oft erfolgen die Schritte genau in dieser Reihenfolge. Weitere Möglichkeiten sind zielgerichtete Therapien oder, seltener, eine Antihormontherapie. Selbst bei fortgeschrittener Erkrankung oder einem Rückfall gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten. Nach den Therapieschritten wie Operation oder Chemotherapie besteht die Möglichkeit einer Anschlussheilbehandlung ("Reha"), damit Sie gestärkt in Ihren Alltag zurückkehren können.4, 5
Mehr zur Therapie beim Ovarialkarzinom erfahren Sie hier.
Über Alternativ- und Komplementärmedizin können Sie sich hier informieren.
Selbsthilfe
Selbsthilfegruppen, Veranstaltungen und Apps
Diverse Selbsthilfe-Angebote stehen zu Ihrer Unterstützung bereit. Workshops und Veranstaltungen können Ihnen helfen, Vertrauen zu gewinnen und informierte Entscheidungen zu treffen. Selbsthilfe-Gruppen sowie Apps ermöglichen Ihnen, Ihre Erfahrungen zu teilen und Empfehlungen von anderen Betroffenen zu erhalten.